20. Dezember 2016: B3 Gebäudebrand - Nr. 269

Einsatzbefehl:

Gebäudebrand

Einsatzort:

Ingelheim-West

Datum / Uhrzeit:

20.12.2016 / 03:12 Uhr

Unterstützende Kräfte:

WF Boehringer mit KdoW, TGM 37 und TroTLF, FF Bingen-Innenstadt mit ELW1, HLF 20, DLK 23/12, GW-AS und MTF, FF Bingen-Kempten mit LF 8/6, FF Gau-Algesheim mit ELW 1, LF 10/6 und DLK 18/12, FF Appenheim mit TSF-W, FF Ockenheim mit TSF-W, FF Bubenheim mit TSF-W, FF Heidesheim mit LF 16/12 und DLK 18/12, Kreisfeuerwehrinspekteur, Rettungsdienst, SEG Betreuung, Abschnittsleitung Gesundheit Landkreis Mainz-Bingen mit LNA und OrgL, PSNV DRK Mainz-Bingen, Seelsorge Mainz-Bingen, Polizei, Kriminaldauerdienst

Einsatzbericht:

Um 03:12 Uhr am Dienstagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Ingelheim zusammen mit der Werkfeuerwehr Boehringer mit dem Stichwort "Rauchmeldung aus Gebäude" alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch die Leitstelle bekannt, dass eine Wohnung im 5. Stock in Vollbrand stehen würde und eine Person aus dem Fenster zu springen drohte. An der Einsatzstelle war die Person bereits gesprungen und schwer verletzt.

Umgehend wurde die Person durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und eine Brandbekämpfung durch drei Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Wegen der fortgeschrittenen Entwicklung des Feuers griff dieses bereits auf den Dachstuhl des Hauses über. Aufgrund der Lage wurde um 03:25 Uhr die Alarmstufe von B2 auf B3 erhöht und weitere Kräfte hinzualarmiert. Da das Feuer im Dachstuhl bereits auf das direkte Nachbargebäude übergriff, wurde auch dort eine Räumung des Gebäudes eingeleitet. Die Bewohner der Häuser kamen im Mehrgenerationshaus der Stadt Ingelheim unter. Hierzu wurde ebenfalls die Schnelleinsatzgruppe Betreuung alarmiert.

Das Feuer im Dachstuhl und in der Brandwohnung konnte durch den gezielten Löscheinsatz von drei Hubrettungsfahrzeugen im Außenangriff und mehreren Trupps im Innenangriff bekämpft werden. Während des Einsatzes wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Heidesheim die Feuerwache Ingelheim für eventuell anfallende Paralleleinsätze besetzt. Im Einsatz befanden sich ca. 165 Einsatzkräfte.